Vom 4.7. bis 7.7.2025 fand in Augsburg ein Seminar statt, das von Felix Zitzelsberger, Nikola Kostadinov und Laura Neuhäusler organisiert wurde.
An dem Seminar nahmen dabei Insgesamt 36 Personen teil.
Die Vorträge fanden am Maria-Ward-Gymnasium statt, wo auch die Aufenthaltsräume waren.
Vielen Dank für die Bereitstellung der Räume!
Das Vortragsprogramm begann am Freitagnachmittag mit einem Vortrag von Eddy Unterseher über die Basiswechseltheorie für jüngere Teilnehmende.
Währenddessen lernten einige ältere Teilnehmende etwas über exotische Strukturen auf \mathbb{R}^4.
Am Samstagmorgen hielt Malena Wasmeier für die Älteren einen Vortrag über äquivariante CW-Komplexe.
Währenddessen beschäftigte sich Sebastian Vollmer mit den jüngeren Teilnehmenden mit der Frage, in welchem Zusammenhang die reziproken Quadratzahlen mit dem Basler Problem stehen.
Nach der Mittagspause, in der viele ein indisches Restaurant besuchten, begann der Nachmittag wieder mit zwei Vortragsschienen.
Für die Jüngeren hielt Nikola Kostadinov über die gaußschen Zahlen, gefolgt von einer kurzen Einführung in die Möbius-Inversion von Philip Synowiec.
Parallel erklärte sich Vincent Fischer spontan bereit, einen Vortrag über das Lambda-Kalkül zu halten, um damit eine Vortragslücke aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle zu füllen.
Den Abend verbrachten die meisten Seminarteilnehmenden damit, gemeinsam Spiele zu spielen und sich auszutauschen.
Der Sonntagmorgen begann mit einem weiteren Vortrag von Nikola Kostadinov über die diskrete Mathematik.
Für die Älteren wurde ein Vortrag über die Semantik von Programmiersprachen von Vincent Fischer angeboten.
Während der darauffolgenden Mittagspause erklärte uns Nicholas Schwab die QED-Datenbank etwas genauer, wodurch alle interessante Funktionen kennenlernten, die ihnen zuvor unbekannt waren.
Der letzte Nachmittag des Seminars war noch einmal mit interessanten Vorträgen gefüllt.
Felix Zitzelsberger kündigte für die jüngeren Teilnehmenden eine Überraschung an, in der er den Zuhörenden einiges im Bereich der Wettbewerbsmathematik beibrachte.
Er behandelte vor allem die Graphentheorie und die analytische Zahlentheorie.
Währenddessen erklärte Tamás Korodi vor allem älteren Teilnehmende des Seminars einiges über Mathieu-Gruppen.
Am letzten Abend spielten viele noch Gemeinschaftsspiele in unseren Aufenthaltsräumen.
Damit endete leider das Seminar – und damit viel Spiel, Spaß und Mathematik – am nächsten Morgen, an dem wir alles aufräumten und abreisten.
Vielen Dank an alle, die sich daran beteiligt haben.